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Allgemeine Reisebedingungen für Seereisen mit Crystal Cruises Int.

 

1. Geltungsbereich

Die CCI Cruises GmbH ("CCI"), führt Reisen nach Maßgabe der folgenden Reisebedingungen durch. Diese Bedingungen gelten nicht für die Beförderung von Tieren sowie für Gegenstände, die aufgrund besonderer Vereinbarung befördert werden.


2. Reiseanmeldung und Abschluss des Pauschalreisevertrages

Mit seiner Anmeldung bietet der Reisende CCI den Abschluss eines Reisevertrages auf Basis der Reiseausschreibung und diesen Reisebedingungen mündlich, telefonisch, schriftlich oder elektronisch (per E-Mail / Telefax) verbindlich an. Sie erfolgt durch den Anmelder auch für alle in der Anmeldung aufgeführten Reisenden, für deren Vertragspflichten der Anmelder wie für seine eigenen einsteht, wenn er diese Verpflichtung durch ausdrückliche, gesonderte Erklärung übernommen hat. Der Vertrag kommt mit der Annahme der Anmeldung durch CCI zustande, über die CCI den Reisenden mit der Reisebestätigung informiert. Die Reisebestätigung wird dem Reisenden als Bestätigung des Vertrages auf einem dauerhaften Datenträger (z. B. als Anhang einer E-Mail) ausgehändigt (in Papier nur bei Vertragsschluss nach Art. 250 § 6 Abs. 1 S. 2 EGBGB). Weicht die Reisebestätigung von der Anmeldung ab, so liegt ein neues Angebot von CCI vor, an das sich CCI fünf Tage gebunden hält. Der Vertrag kommt auf Grundlage und mit dem Inhalt des neuen Angebotes zustande, wenn der Reisende es innerhalb dieser Frist ausdrücklich oder schlüssig (z. B. durch Leistung der Anzahlung) annimmt.


3. Bezahlung

3.1 Nach Vertragsschluss und Erhalt der Reisebestätigung mit dem Sicherungsschein wird eine Anzahlung von 20 % des Reisepreises sofort zur Zahlung fällig. Sämtliche Zahlungen sind per Überweisung direkt an CCI auf das in der Reisebestätigung angegebene Konto zu zahlen, nicht an ein etwa vermittelndes Reisebüro. Die Restzahlung des Reisepreises wird vier Wochen vor Reisebeginn fällig, wenn feststeht, dass die Reise durchgeführt wird und nicht mehr aus den in 11.1 genannten Gründen abgesagt werden kann.

3.2 Werden die fällige An- oder Restzahlung trotz Mahnung und angemessener Fristsetzung vom Reisenden nicht oder nicht rechtzeitig geleistet, so ist CCI berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten und den Reisenden mit Rücktrittskosten gemäß 8.1 zu belasten.

3.3 Rücktrittsentgelte sind stets sofort fällig.


4. Reisevorschriften, Pass- und Visumerfordernisse, gesundheitspolizeiliche Vorschriften

4.1 CCI informiert den Reisenden über allgemeine Pass- und Visumerfordernisse des Bestimmungslandes, einschließlich der ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten (z. B. polizeilich vorgeschriebene Impfungen und Atteste), die für die Reise und den Aufenthalt erforderlich sind.

4.2 Der Reisende ist für die Einhaltung aller für die Durchführung der Reise wichtigen Vorschriften (auch Regeln an Bord des Schiffes) und das Vorliegen vorgeschriebener Impfungen selbst verantwortlich. Alle Nachteile, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen – etwa die Zahlung von Rücktrittsentschädigungen – gehen zu seinen Lasten, ausgenommen, CCI hat ihre Hinweispflichten verschuldet, nicht oder schlecht erfüllt. Insbesondere Zoll- und Devisenvorschriften im Ausland sind einzuhalten.


5. Gepäck 

Das Gepäck darf nur persönliche Gebrauchsgegenstände enthalten. Insbesondere ist es dem Reisenden nicht gestattet, Waffen und andere gefährliche Gegenstände, Rauschmittel sowie für den Verbrauch während der Reise bestimmte alkoholische Getränke mit an Bord zu nehmen. Der Reisende muss sein Gepäck leserlich mit seinem Namen, seiner Kabinennummer und dem Abfahrtsdatum etikettieren. CCI empfiehlt den Abschluss einer Reisegepäckversicherung.


6. Leistungen

Der Umfang der von CCI geschuldeten Leistungen ergibt sich aus der Reiseausschreibung und der jeweiligen Buchungsbestätigung an den Reisenden. Soweit dort nicht anders geregelt, schließt der Reisepreis die Beförderung und Unterbringung des Reisenden und des Gepäcks sowie die Verpflegung an Bord ein. Nicht im Reisepreis enthalten sind Landausflüge und Getränke sowie besondere Dienstleistungen (z. B. Wäscherei, Friseur, Masseur, Telefon, Minibar), sofern nicht in der Reiseausschreibung anders vermerkt. Sonderwünsche sind verbindlich zu erbringende Leistungen, wenn sie in der Buchungsbestätigung als besondere Vorgabe des Reisenden, denen CCI zugestimmt hat, enthalten sind. Etwaige Leistungen des Schiffsarztes sind nicht Bestandteil des Reisevertrages. CCI empfiehlt den Abschluss einer Reisekranken- und Reiseunfallversicherung.


7. Änderungsvorbehalte, Preis- und Vertragsänderungen nach Vertragsschluss, Rechte des Reisenden 

7.1 CCI behält sich vor, den Reisepreis nach Vertragsschluss einseitig zu erhöhen, wenn die Erhöhung des Reisepreises sich unmittelbar aus einer tatsächlich erst nach Vertragsschluss erfolgten und bei Abschluss des Vertrages nicht vorhersehbaren

a) Erhöhung des Preises für die Beförderung von Personen aufgrund höherer Kosten für Treibstoff oder andere Energieträger,

b) einer Erhöhung der Steuern und sonstigen Abgaben für vereinbarte Reiseleistungen, wie Touristenabgaben, Hafen- oder Flughafengebühren, oder

c) einer Änderung der für die betreffende Pauschalreise geltenden Wechselkurse ergibt. Der Reisepreis wird in den genannten Fällen in dem Umfang geändert, wie sich die Erhöhung der in a) bis c) genannten Faktoren pro Person auf den Reisepreis auswirkt. Sollte dies der Fall sein, wird CCI den Reisenden umgehend auf einem dauerhaften Datenträger (z. B. per E-Mail) klar und verständlich über die Preiserhöhung und deren Gründe unterrichten und hierbei die Berechnung der Preiserhöhung mitteilen. Eine Preiserhöhung ist nur wirksam, wenn sie den in diesem Absatz genannten Anforderungen entspricht und die Unterrichtung des Reisenden nicht später als 20 Tage vor Reisebeginn erfolgt. Eine Preiserhöhung, die ab dem 20. Tage vor dem vereinbarten Abreisetermin verlangt wird, ist unwirksam. Auf die Verpflichtung des Veranstalters zur Preissenkung nach 7.2 wird ausdrücklich hingewiesen.

7.2 Da der Vertrag unter 7.1 die Möglichkeit einer Erhöhung des Reisepreises vorsieht, kann der Reisende eine Senkung des Reisepreises verlangen, wenn und soweit sich die in 7.1 unter a) bis c) genannten Preise, Abgaben oder Wechselkurse nach Vertragsschluss und vor Reisebeginn geändert haben und dies zu niedrigeren Kosten von CCI führt. Hat der Reisende mehr als den hiernach geschuldeten Betrag gezahlt, ist der Mehrbetrag von CCI zu erstatten. CCI darf von dem zu erstattenden Mehrbetrag die ihr tatsächlich entstandenen Verwaltungskosten abziehen und hat dem Reisenden auf dessen Verlangen nachzuweisen, in welcher Höhe Verwaltungsausgaben entstanden sind. 

7.3 CCI behält sich vor, nach Vertragsschluss andere Vertragsbedingungen als den Reisepreis einseitig zu ändern, wenn die Änderungen unerheblich sind und nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt werden (z. B. Routenänderungen). CCI hat den Reisenden hierüber auf einem dauerhaften Datenträger (z. B. per E-Mail) klar, verständlich und in hervorgehobener Weise über die Änderung zu unterrichten. Die Änderung ist nur wirksam, wenn sie diesen Anforderungen entspricht und vor Reisebeginn erklärt wird. 

7.4 Erhebliche Vertragsänderungen: Übersteigt die in 7.1 vorbehaltene Preiserhöhung 8 % des Reisepreises, kann CCI sie nicht einseitig vornehmen. CCI kann indes dem Reisenden eine entsprechende Preiserhöhung anbieten und verlangen, dass er innerhalb einer von CCI bestimmten Frist, die angemessen sein muss, (1) das Angebot zur Preiserhöhung annimmt oder (2) seinen Rücktritt vom Vertrag erklärt. Das Angebot zu einer Preiserhöhung kann nicht später als 20 Tage vor Reisebeginn unterbreitet werden. Kann CCI die Reise aus einem nach Vertragsschluss eingetretenen Umstand nur unter erheblicher Änderung einer der wesentlichen Eigenschaften der Reiseleistungen (Art. 250 § 3 Nr. 1 EGBGB) oder nur unter Abweichung von besonderen Vorgaben des Reisenden, die Inhalt des Vertrages geworden sind, verschaffen, so gilt Satz 2 dieser Ziffer 7.4 entsprechend, d. h. CCI kann dem Reisenden die entsprechende andere Vertragsänderung anbieten und verlangen, dass der Reisende innerhalb einer von CCI bestimmten Frist, die angemessen sein muss, (1) das Angebot zur Vertragsänderung annimmt oder (2) seinen Rücktritt vom Vertrag erklärt. Das Angebot zu einer solchen sonstigen Vertragsänderung kann nicht nach Reisebeginn unterbreitet werden. 

7.5 CCI kann dem Reisenden in seinem Angebot zu einer Preiserhöhung oder sonstigen Vertragsänderung nach 7.4 wahlweise auch die Teilnahme an einer anderen Pauschalreise (Ersatzreise) anbieten, über die CCI nach Art. 250 § 10 EGBGB den Reisenden zu informieren hat. 

7.6 Nach dem Ablauf einer von CCI nach 7.4 bestimmten Frist gilt das Angebot zur Preiserhöhung oder sonstigen Vertragsänderung als angenommen. 

7.7 Tritt der Reisende nach 7.4 vom Vertrag zurück, findet § 651h Abs. 1 S. 2 und Abs. 5 BGB entsprechend Anwendung; Ansprüche des Reisenden nach § 651i Abs. 3 Nr. 7 BGB bleiben unberührt. Nimmt der Reisende das Angebot zur Vertragsänderung oder zur Teilnahme an einer Ersatzreise an und ist die Reise im Vergleich zur ursprünglich geschuldeten nicht von mindestens gleichwertiger Beschaffenheit, gilt § 651m BGB entsprechend; ist sie von gleichwertiger Beschaffenheit, aber für CCI mit geringeren Kosten verbunden, ist im Hinblick auf den Unterschiedsbetrag § 651m Abs. 2 BGB entsprechend anzuwenden.


8. Rücktritt des Reisenden

8.1 Der Reisende kann jederzeit vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten. Es wird empfohlen, den Rücktritt schriftlich zu erklären, wobei der Zeitpunkt des Zugangs der Erklärung bei CCI maßgebend ist. Tritt der Reisende von der Reise zurück, so verliert CCI den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis, kann jedoch vom Reisenden eine angemessene Entschädigung verlangen. Die Höhe der Entschädigung bemisst sich nach dem Zeitraum zwischen der Rücktrittserklärung und dem Reisebeginn, der zu erwartenden Ersparnis von Aufwendungen von CCI und dem zu erwartenden Erwerb durch anderweitige Verwendung der Reiseleistungen. Pauschaliert kann CCI daher eine Entschädigungspauschale in Prozent des Reisepreises je nach Rücktrittszeitpunkt des Reisenden wie folgt verlangen:

Bis zum 150. Tag vor Reisebeginn: EURO 100,- pro Person,

vom 149. - 91. Tag vor Reisebeginn:  5 % des Reisepreises

vom 90. - 46. Tag vor Reisebeginn:  20 % des Reisepreises

vom 45. - 31. Tag vor Reisebeginn:  50 % des Reisepreises

vom 30. – 1. Tag vor Reisebeginn:  95 % des Reisepreises

am Reisetag (no show): 95 % des Reisepreises.

Dem Reisenden steht das Recht zu, nachzuweisen, dass CCI ein Schaden überhaupt nicht oder nur in wesentlich niedrigerer Höhe als der jeweiligen Pauschalen entstanden ist. Ist CCI infolge eines Rücktritts zur Rückerstattung des Reisepreises verpflichtet, so hat sie unverzüglich, spätestens innerhalb von 14 Tagen nach dem Rücktritt des Reisenden, Rückzahlung an diesen zu leisten. 

8.2 Abweichend von 8.1 kann CCI keine Entschädigung verlangen, wenn am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe unvermeidbare, außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Reise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen. Umstände sind unvermeidbar und außergewöhnlich, wenn sie nicht der Kontrolle der Partei unterliegen, die sich hierauf beruft, und sich ihre Folgen auch dann nicht hätten vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Vorkehrungen getroffen worden wären. 

8.3 Es wird der Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung und einer Versicherung zur Deckung der Kosten einer Unterstützung einschl. einer Rückbeförderung bei Unfall, Krankheit oder Tod empfohlen.


9. Umbuchung, Ersatzreisende

9.1 Als Umbuchungen gelten Änderungen des Reisetermins, des Reiseziels oder der Beförderung. Ein rechtlicher Anspruch des Reisenden auf Umbuchungen nach Vertragsabschluss besteht nicht. Umbuchungen sind bis zum 150. Tag vor Reisebeginn in der Regel möglich. Spätere Umbuchungswünsche sind nur nach Rücktritt des Reisenden vom Reisevertrag unter den Bedingungen nach 8.1 und nachfolgender Neuanmeldung zur Reise möglich. Ist eine Umbuchung möglich, kann CCI ein Umbuchungsentgelt von € 100,-- pro Buchungsvorgang erheben. Der Reisende kann jederzeit nachweisen, dass kein oder nur ein geringerer Schaden als die genannte Pauschale durch die Umbuchung entstanden ist.

9.2 Sollte der Reisende die Reise nicht antreten können, kann er innerhalb einer angemessenen Frist vor Reisebeginn auf einem dauerhaften Datenträger (z. B. per E-Mail) erklären, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag eintritt. Die Erklärung ist in jedem Fall rechtzeitig, wenn sie CCI nicht später als sieben Tage vor Reisebeginn zugeht. CCI kann dem Eintritt des Dritten widersprechen, wenn dieser Dritte die vertraglichen Reiseerfordernisse nicht erfüllt. Tritt ein Dritter in den Vertrag ein, haften er und der Reisende CCI als Gesamtschuldner für den Reisepreis und die durch den Eintritt des Dritten entstehenden Mehrkosten. CCI darf eine Erstattung von Mehrkosten nur fordern, wenn und soweit diese angemessen und ihm tatsächlich entstanden sind. CCI hat dem Reisenden einen Nachweis darüber zu erteilen, in welcher Höhe durch den Eintritt des Dritten Mehrkosten entstanden sind.


10. Nicht in Anspruch genommene Leistungen 

Nimmt der Reisende einzelne Reiseleistungen, die CCI ordnungsgemäß angeboten hat, infolge vorzeitiger Rückreise, wegen Krankheit oder aus anderen Gründen, die von ihm zu vertreten sind, nicht in Anspruch, so besteht kein Anspruch auf anteilige Rückerstattung des Reisepreises.


11. Rücktritt des Veranstalters wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl oder aufgrund unvermeidbarer, außergewöhnlicher Umstände

11.1 CCI kann wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl vom Vertrag zurücktreten und die Reise absagen, wenn sie in der jeweiligen Reiseausschreibung die Mindestteilnehmerzahl beziffert sowie den Zeitpunkt, bis zu welchem vor dem vertraglich vereinbarten Reisebeginn dem Reisenden spätestens die Rücktrittserklärung zugegangen sein muss, angegeben hat, und in der Reisebestätigung die Mindestteilnehmerzahl und späteste Rücktrittsfrist nochmals angibt und dort auf die entsprechenden Angaben in der Reiseausschreibung verweist. Ein Rücktritt ist von CCI bis spätestens vier Wochen vor dem vereinbarten Reisebeginn gegenüber dem Reisenden zu erklären. Tritt CCI vom Vertrag zurück, so verliert sie den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis. Auf den Reisepreis geleistete Zahlungen werden dem Reisenden unverzüglich, auf jeden Fall innerhalb von 14 Tagen nach dem Rücktritt des Veranstalters, zurückerstattet.

11.2 CCI kann vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten, wenn CCI aufgrund unvermeidbarer, außergewöhnlicher Umstände an der Erfüllung des Vertrags gehindert ist. In diesem Fall hat CCI den Rücktritt unverzüglich nach Kenntnis von dem Rücktrittsgrund zu erklären.


12. Kündigung durch CCI

CCI kann den Reisevertrag ohne Einhaltung einer Frist (auch in Vertretung durch den Kapitän) kündigen, wenn der Reisende ungeachtet einer entsprechenden Abmahnung von CCI oder des Kapitäns nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass eine Fortsetzung des Vertragsverhältnisses bis zur vereinbarten Beendigung oder zum Ablauf einer Kündigungsfrist mit ihm unzumutbar ist, oder der Reisende sich sonst stark vertragswidrig verhält. Dabei behält CCI den Anspruch auf den Reisepreis abzüglich des Wertes ersparter Aufwendungen und ggf. erfolgter Erstattungen durch Leistungsträger oder ähnliche Vorteile, die er aus der anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistung erlangt. Eventuelle Mehrkosten für die Rückbeförderung trägt der Störer selbst.


13. Obliegenheiten des Reisenden

13.1 Der Reisende hat auftretende Mängel unverzüglich anzuzeigen und um Abhilfe innerhalb angemessener Frist zu ersuchen. Dies kann gegenüber der Reiseleitung oder unter der unten genannten Adresse / Telefonnummer geschehen sowie auf dem Kreuzfahrtschiff auch bei der rund um die Uhr besetzten Rezeption. Soweit CCI infolge einer schuldhaften Unterlassung der Anzeige nach Satz 1 nicht Abhilfe schaffen konnte, ist der Reisende nicht berechtigt, die in § 651m BGB bestimmten Rechte geltend zu machen oder nach § 651n BGB Schadensersatz zu verlangen. Verlangt der Reisende Abhilfe, hat CCI den Reisemangel zu beseitigen. CCI kann die Abhilfe nur verweigern, wenn sie unmöglich ist oder unter Berücksichtigung des Ausmaßes des Reisemangels und des Wertes der betroffenen Reiseleistung mit unverhältnismäßigen Kosten verbunden ist. CCI kann in der Weise Abhilfe schaffen, dass sie eine gleich- oder höherwertige Ersatzleistung erbringt.

13.2 Kann CCI die Beseitigung des Mangels nach 13.1 verweigern und betrifft der Mangel einen erheblichen Teil der Reiseleistungen, hat CCI Abhilfe durch angemessene Ersatzleistungen anzubieten. Haben diese Ersatzleistungen zur Folge, dass die Reise im Vergleich zur ursprünglich geschuldeten nicht von mindestens gleichwertiger Beschaffenheit ist, hat CCI dem Reisenden eine angemessene Herabsetzung des Reisepreises zu gewähren; die Angemessenheit richtet sich nach § 651m Abs. 1 S. 2 BGB. Sind die Ersatzleistungen nicht mit den im Vertrag vereinbarten Leistungen vergleichbar oder ist die vom Veranstalter angebotene Herabsetzung des Reisepreises nicht angemessen, kann der Reisende die Ersatzleistungen ablehnen. In diesem Fall oder wenn der Veranstalter außerstande ist, Ersatzleistungen anzubieten, ist § 651l Abs. 2 und 3 BGB mit der Maßgabe anzuwenden, dass es auf eine Kündigung des Reisenden nicht ankommt.

13.3 Wird eine Reise durch einen Mangel erheblich beeinträchtigt, kann der Reisende den Vertrag kündigen. Die Kündigung ist erst zulässig, wenn CCI eine ihr vom Reisenden bestimmte angemessene Frist hat verstreichen lassen, ohne Abhilfe zu leisten. Der Bestimmung einer Frist bedarf es nur dann nicht, wenn die Abhilfe von CCI verweigert wird oder wenn die sofortige Abhilfe notwendig ist. Wird der Vertrag gekündigt, so behält CCI hinsichtlich der erbrachten und der zur Beendigung der Reise noch zu erbringenden Reiseleistungen den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis; Ansprüche des Reisenden nach § 651i Abs. 3 Nr. 6 und 7 BGB bleiben unberührt.

13.4 Der Reisende ist verpflichtet, bei aufgetretenen Leistungsstörungen im Rahmen der Bestimmungen über die Schadensminderungspflicht mitzuwirken, den Eintritt eines Schadens möglichst zu vermeiden und eventuell eingetretene Schäden gering zu halten.


14. Haftung, Haftungsbeschränkung

14.1 Die vertragliche Haftung von CCI für Schäden, die keine Körperschäden sind und nicht schuldhaft herbeigeführt werden, ist pro Reise und Kunden auf den dreifachen Reisepreis beschränkt. Für alle gegen CCI gerichteten Schadensersatzansprüche aus unerlaubter Handlung für Schäden, die keine Körperschäden sind, und nicht schuldhaft herbeigeführt werden, ist die Haftung von CCI ebenfalls auf die Höhe des dreifachen Reisepreises pro Reise und Kunde beschränkt. 

14.2 Die in 14.1 genannten Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Ansprüche, die nach Montrealer Übereinkommen wegen des Verlustes von Reisegepäck gegeben sind.

14.3 Die internationale Seebeförderung unterliegt dem am 23.04.2014 in Kraft getretenen Athener Übereinkommen (AÜ) sowie der Verordnung (EG) Nr. 392/2009. Die Haftung des Beförderers für sämtliche Schadensersatzansprüche bei Schifffahrtsereignissen im Fall des Todes oder der Körperverletzung von Passagieren sowie des Verlusts oder der Beschädigung von Gepäck und Selbstbehalte (bei Verlust oder Beschädigung in Abzug zu bringende Beträge) ist stets auf die Haftungsbegrenzungen des AÜ in seiner jeweils geltenden Fassung nebst zugehörigen Protokollen beschränkt (derzeit Regelung des Art. 3, Art. 5, Art. 7 und Art. 8 AÜ). Der gem. Art. 8 Abs. 4 AÜ erlaubte Abzug findet Anwendung. Ein Mitverschulden des Passagiers ist stets zu berücksichtigen (Art. 6 AÜ). Der Beförderer haftet nicht für Ereignisse, die eintreten, ehe der Fahrgast das Schiff betreten hat oder nachdem er es verlassen hat. Entsprechendes gilt für das Handreisegepäck im Gewahrsam des Fahrgastes. Der Beförderer haftet nicht für lebende Tiere, die als Reisegepäck befördert werden. Der Beförderer haftet nicht für Schäden, die während des Transports auf Schiffen entstehen, der von einem anderen Frachtführer ausgeführt wird. Der Beförderer haftet nicht für den Verlust oder die Beschädigung von Geld, begebbaren Wertpapieren oder anderen Wertgegenständen wie Gold, Silber, Juwelen, Schmuck, Kunstgegenständen, Elektronik oder sonstigen Wertsachen, außer diese wurden bei dem Beförderer zur sicheren Aufbewahrung übergeben (in diesem Fall ist die Haftung nach Art. 8 Abs. 3 AÜ beschränkt). Der Kunde hat selbst dafür Sorge zu tragen, dass er solche Gegenstände in seinem Handgepäck sicher verwahrt.


15. Informationspflichten über Identität des ausführenden Luftfahrunternehmens

Der Reiseveranstalter ist gemäß EU-Verordnung Nr. 2111/2005 verpflichtet, den Kunden über die Identität des jeweiligen Luftfahrtunternehmens sämtlicher im Rahmen der gebuchten Reise zu erbringenden Flugbeförderungsleistungen bei der Buchung zu unterrichten. Steht/stehen bei der Buchung die ausführende Fluggesellschaft / die ausführenden Fluggesellschaften noch nicht fest, so muss CCI diejenige/n Fluggesellschaft/en nennen, die die Flugbeförderung wahrscheinlich durchführen wird/werden und sicherstellen, dass der Kunde unverzüglich Kenntnis der Identität erhält, sobald diese feststeht/feststehen. Wechselt die dem Kunden als ausführendes Luftfahrtunternehmen genannte Fluggesellschaft, muss CCI den Kunden über den Wechsel informieren und unverzüglich alle angemessenen Schritte einleiten, um sicherzustellen, dass der Kunde so rasch wie möglich über den Wechsel unterrichtet wird. Die Schwarze Liste der EU ist auf der Internetseite https://ec.europa.eu/transport/modes/air/safety/airban_de einsehbar.


16. Datenschutz

Über die Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten informiert CCI den Kunden in der Datenschutzerklärung auf der Website und in den datenschutzrechtlichen Hinweisen. CCI hält bei der Verarbeitung personenbezogener Daten die Bestimmungen des BDSG und der DSGVO ein. Personenbezogene Daten sind alle Daten, die sich auf eine Person persönlich beziehen (z. B. Name, Anschrift, E-Mail-Adresse). Diese Daten werden verarbeitet, soweit es für die angemessene Bearbeitung der Anfrage oder Buchungsanfrage des Kunden, zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen oder für die Vertragserfüllung aus dem Reisevertrag erforderlich ist. Die Datenverarbeitung ist nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b DSGVO zu den genannten Zwecken zulässig. Die Daten werden ohne ausdrückliche Zustimmung des Kunden nicht an nicht berechtigte Dritte weitergegeben. Der Kunde hat jederzeit die Möglichkeit, seine gespeicherten personenbezogenen Daten abzurufen, über sie Auskunft zu verlangen, sie ändern, berichtigen oder löschen zu lassen, ihre Verarbeitung einschränken zu lassen, ihrer Verarbeitung zu widersprechen, sie übertragen zu lassen oder sich bei einer Aufsichtsbehörde über die Verarbeitung zu beschweren (sämtliche Rechte der Art. 15 bis 20 DSGVO). Die Daten werden gelöscht, wenn sie für die Vertragserfüllung nicht mehr erforderlich sind oder wenn ihre Speicherung gesetzlich unzulässig ist. Sofern personenbezogenen Daten des Kunden auf Grundlage von berechtigten Interessen gem. Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO verarbeitet werden, hat er das Recht, gem. Art. 21 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten einzulegen, soweit dafür Gründe vorliegen, die sich aus seiner besonderen Situation ergeben. Er kann unter der Adresse reservierung@vistatravel.de mit einer E-Mail von seinem Widerspruchsrecht Gebrauch machen oder CCI unter der unten genannten Adresse kontaktieren. Mit einer Nachricht an reservierung@vistatravel.de kann der Kunde auch der Nutzung oder Verarbeitung seiner Daten für Zwecke der Werbung, Markt- oder Meinungsforschung oder zu Marketingzwecken jederzeit kostenfrei widersprechen.


17. Schlussbestimmungen

17.1 Auf den Reisevertrag zwischen CCI und dem Reisenden wird ausschließlich deutsches Recht angewandt. Dies gilt auch für das gesamte Rechtsverhältnis. Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen dieser Allgemeinen Reisebedingungen hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Reisevertrages zur Folge.

17.2 Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) zur außergerichtlichen Beilegung von verbraucherrechtlichen Streitigkeiten für im elektronischen Rechtsverkehr geschlossene Reiseverträge bereit, die der Reisende unter http://ec.europa.eu/consumers/odr findet. CCI nimmt an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle nicht teil und ist auch nicht gesetzlich verpflichtet, an solchen Verfahren teilzunehmen. Ein internes Beschwerdeverfahren existiert nicht.

 

Reiseveranstalter:

CCI Cruises GmbH 

Amsinckstr. 41, 20097 Hamburg 

Geschäftsführer: Matias  Moldenhauer 

Telefon: (+49) 40 – 765 00 50 40 

Fax: (+49) 40 – 765 00 50 41 

Notfallnummer: (+49)40 – 765 00 50 40 (Im Notfall wenden sich Kunden bitte an die rund um die Uhr besetzte Rezeption ihres Kreuzfahrtschiffs). 

www.vistatravel.de 

E-Mail: reservierung@vistatravel.de   

USt.-ID: DE310192533 

Wesentliche Merkmale der Dienstleistung: Reiseveranstaltung Reiseveranstalter-Haftpflichtversicherung: HDI Versicherung AG, Buchholzer Str. 98, 30655 Hannover Räumlicher Geltungsbereich: weltweit Auf den Reisevertrag findet deutsches Recht Anwendung (siehe 17.1).


Stand: 2019

Letzte Aktualisierung: Januar 2020


Informationsblatt Pauschalreisen Veranstalter.pdf

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