„We plan to shake up the cruise industry”

Richard Branson gründet „Virgin Cruises”

Der Himmel ist ihm nicht genug. Der Gründer der Fluggesellschaft Virgin will ins Kreuzfahrtgeschäft einsteigen. Deutschen Werften winkt ein Milliardenauftrag.

Richard Branson hat viele Ideen. Und die setzt er auch um. So gehören zu seinem Virgin Group Imperium mehr als 300 Unternehmen, darunter Bahnen, Reisebüros, Hotels, Fluglinien, ein Heißluftballonanbieter und Virgin Galactic, der den Traum vom Flug ins Weltall verwirklichen soll. Nun möchte der unternehmungslustige Milliardär zusätzlich ins Kreuzfahrtgeschäft einsteigen – und hat offiziell Virgin Cruises gegründet.

Zwei neue Kreuzfahrtschiffe sind für den Start geplant. „Wir sprechen bereits mit Werften in Italien und Deutschland, um große Schiffe für Virgin Cruises bauen zu lassen. Die Chancen stehen sehr gut, dass Deutschland den Zuschlag bekommt.“ verriet der 63-Jährige Gründer der Virgin-Gruppe dem Handelsblatt.

Wann die neue Reederei mit den beiden neuen Kreuzfahrtschiffen am Markt startet , sagt Virgin bislang nicht – aus Wettbewerbsgründen, wie es heißt.

Der Geldgeber ist das weltweit operierendes Unternehmen Bain Capital. Die Einstiegs-Investition beziffert Branson auf 1,2 Milliarden Euro für seine Reederei. Mehr als die Hälfte dürfte hierbei schon für die beiden Neubauten benötigt werden. Der Unternehmenssitz wird in der Nähe von Miami liegen.

Mit Tom McAlpine holt Virgin Cruises sich einen in der Kreuzfahrt erfahrenen CEO. McAlpine war zuvor President und CEO von Residences at Sea (The World). Davor war er Präsident von Disney Cruises und gehörte dort auch zur Gründungsmannschaft der Reederei.

 

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