Bye-bye MS Astor!

Die MS Astor - das kleine Kreuzfahrtschiff wird zur Jules VerneHierzulande zählt sie zu den Klassikern unter den Kreuzfahrtschiffen: Die MS Astor von TransOcean Kreuzfahrten. Vor allem die familiäre Atmosphäre und das traditionelle Kreuzfahrterlebnis an Bord dieses kleinen Schiffes sind es, das die Gäste im Laufe der Jahre so begeistert hat.

1987 wurde die MS Astor in Dienst gestellt und 2010 komplett modernisiert. Seither hat sie etliche Male die Welt umrundet. Neben klassischen Kreuzfahrtrouten hat das Schiff auch immer wieder besondere und weniger bekannte Häfen angesteuert, die von Ozeanriesen nicht angefahren werden können. Die geringe Größe ist daher einer der Vorzüge, die eine Kreuzfahrt auf der Astor so besonders machen. Gerade einmal 578 Passagiere finden in den 289 Kabinen Platz. Das Personal lernt die Gäste und die Gäste einander schnell kennen. Bei einer Länge von knapp 177 Metern und sieben Passagierdecks sind die Wege an Bord niemals weit. All dies hat der MS Astor über die Jahre viele Fans beschert.

Aus MS Astor wird Jules Verne

Innen-Suite auf der MS AstorEnde 2019 hat TransOcean Kreuzfahrten bekannt gegeben, dass man sich von der MS Astor verabschieden wird. Das beliebte Kreuzfahrtschiff wird dann nicht mehr für den deutschen Markt fahren. Der Cruise & Maritime Voyages Flotte bleibt das Schiff allerdings erhalten. Ab dem 1. Mai 2021 wird MS Astor für die neu gegründete Firma CMV France von Le Havre und Marseille mit französischen Gästen in See stechen. Dann unter ihrem neuen Namen Jules Verne.

In diesem Jahr haben Fans des Schiffes noch mehrfach die Gelegenheit, mit der MS Astor auf Kreuzfahrt zu gehen. Im Sommer 2020 sticht sie wie gewohnt unter TransOcean-Flagge in See. Sowohl Kurzreisen auf der Nord- und Ostsee als auch längere Touren  zum Nordkap oder zu den Britischen Inseln sind buchbar.Und wie es sich für ein Traditionsschiff gehört, verabschiedet es sich abschließend auch gebührend mit einer 128-tägigen Weltreise im Winter 2020/21 von Hamburg nach Bremerhaven.

„Bevor die MS Astor Ende April 2021 den deutschen Markt verlässt, dürfen sich ihre Fans auf eine spezielle neuntägige Farewell-Fahrt freuen. „Wohin diese führt, wird jedoch noch nicht verraten“, so Klaus Ebner, Leiter Marketing & Vertrieb von TransOcean Kreuzfahrten.

Neue Schiffe in der TransOcean-Flotte

Die gute Nachricht für alle Astor-Fans: Es gibt würdige Nachfolgeschiffe. Die Vasco da Gama ist bereits seit Juni 2019 Teil der Flotte von TransOcean Kreuzfahrten. Das neue Schiff ist von den Gästen begeistert aufgenommen worden. Mit Platz für 1150 Passagiere und 630 Kabinen fasst es etwa doppelt so viele Gäste wie die MS Astor. Dabei ist auch sie bei weitem kein Riese und punktet ebenfalls mit familiärer Atmosphäre. Zudem verfügt sie über größere Kabinen – auch mit Balkon – eine Vielzahl von ganz unterschiedlichen Lounges, Bars und Restaurants sowie über einen schönen Wellness-Bereich. Wie auf der MS Astor ist Deutsch auch auf der Vasco da Gama Bordsprache.

Die Pacific Aria kommt!

An Deck der MS Astor

Ab dem Sommer 2021 wird zudem das Schwesterschiff der Vasco da Gama für die Reederei fahren und die MS Astor ersetzen. Im Vergleich zu ihrer Vorgängerin, der MS Astor, bietet auch die Pacific Aria mit 1.150 Passagieren fast doppelt so vielen Gästen Platz. Von den insgesamt 630 Kabinen werden 100 für die Einzelnutzung angeboten und 149 Suiten und Kabinen verfügen über einen Balkon. Die Pacific Aria hat 2015 die gleiche millionenschwere Sanierung erhalten wie die Vasco da Gama. Damit können sich Gäste auf exakt dieselben Standards auf beiden Schiffen freuen.

Darüber hinaus wird es noch einen weiteren Neuzugang geben. Das Unternehmen übernimmt gleichzeitig mit der Pacific Aria auch die Pacific Dawn von P&O Cruises. Das Schiff bietet Platz für 1400 Passagiere und wird Ende Mai 2021 im englischen Markt eingesetzt. Anders als die Vasco da Gama, die in wärmeren Gefilden überwintert und vom Mutterkonzern in Australien eingesetzt wird, fährt die jetzige Pacific Aria dann mit neuem Namen ganzjährig für TransOcean. Dabei sind auch Ziele im Mittelmeer und in Westeuropa geplant sowie im Winter Langzeittörns in wärmere Fahrtgebiete. Mit der Verjüngung der Flotte möchte TransOcean weitere Zielgruppen ansprechen und noch mehr Routenvielfalt bieten. Und auch für Astor- und Transocean-Kenner dürften die Neuzugänge so manch spannende Entdeckung bereithalten.

 

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